Es geht hier, wie der Titel schon verrät, um Marceau Miller, ein Bestseller-Autor, der mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Frankreich lebt, auf einem schönen Grundstück direkt am Genfer See gelegen.
Die Leser*innen erfahren direkt zu Beginn, dass Marceau Miller beim Klettern abgestürzt ist – und nicht nur das: Jemand hat nachgeholfen und Marceaus Hände vom Felsen gelöst. Wie war das möglich? Marceau liebt das Risiko und ihm war stets bewusst, dass ihm das freie Klettern irgendwann zum Verhängnis werden könnte. Wer dieser Jemand ist, der da nachgeholfen hat, erfahren die Leser*innen natürlich nicht.
Ein Brief, den Marceaus Frau Sarah nach seinem Tod erhält, bringt sie dazu, ihrem Instinkt zu vertrauen und dem angeblichen Unglück nachzugehen. Sie erkennt sehr bald, dass sie niemandem trauen kann, lässt aber nicht locker. Gemeinsam mit einem langjährigen Freund begibt sie sich auf eine rasante Suche nach der Wahrheit. Die Handlung steht dabei in einem starken Kontrast zu diesem wunderschönen Ort am Genfer See. Überall lauern Lügen und Intrigen.
Der Thriller eignet sich für all diejenigen, die zwar Spannung mögen, aber keine brutal erzählten Szenen. Ich würde es als eine Mischung zwischen einem Thriller und einem Roman beschreiben.
